IEEE 802.11g

802.11g

Der 802.11g-Standard für WLANs arbeitet im ISM-Band bei 2,4 GHz. Dieser Frequenzbreich zwischen 2,412 GHz und 2,472 GHz ist in vielen Ländern in zwölf Kanäle unterteilt, deren Mittenfrequenzen einen Frequenzabstand von 5 MHz haben. Die Frequenzspreizung der Kanäle beträgt 25 MHz, so dass sich die Signale der einzelnen Kanäle überlappen und auch Interferenzen auftreten. Dabei werden die 25 MHz breiten Kanäle wie bei 802.11a in 300 kHz breite Unterträger konvertiert.

Es gibt einige nicht überlappende Kanäle für Pilottöne. Als Modulationsverfahren benutzt 802.11g das Orthogonal Frequency Division Multiplex (OFDM) und erreicht eine Brutto-Übertragungsrate von 54 Mbit/s, die Nettodatenrate liegt bei 32 Mbit/s. Die Datenrate wird abhängig von der Empfangsfeldstärke stufenweise reduziert. Da 802.11g abwärtskompatibel zu 802.11b sein muss, kann es auch mit Complementary Code Keying (CCK) arbeiten. Die CCK-Umtastung stellt Datenübertragungsraten von 1, 2, 5,5 und 11 Mbit/s zur Verfügung.

Spezifikationen von 802.11g
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Um Störungen bei der Kommunikation zwischen Geräten nach 802.11b und 802.11g zu vermeiden, gibt es einen Kompatibilitätsmodus. In diesem Modus sendet ein 802.11g-Sender vor der eigentlichen Übertragung seine Sendebereitschaft (CTS) nach der sich die 802.11b-Clients richten können.

Bei 802.11g sind außerdem optional die Modulationsverfahren CCK-OFDM und CCK- PBCC zugelassen. Für den Packet Binary Convolution Code (PBCC) ist eine maximale Datenrate von 33 Mbit/s festgelegt.

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