IEEE 802.11a
802.11a
Der 802.11a-Standard zeichnet sich durch einen High Speed Physical Layer im 5-GHz-Band aus. Der Standard aus der Arbeitsgruppe IEEE 802.11 basiert auf OFDM und der Spreizbandtechnik (DSSS). Die RegTP hat für Deutschland zwei Frequenzbänder im 5-GHz-Bereich freigegeben, in dem auch die Sendefrequenzen von HiperLAN liegen: Den Frequenzbereich von 5,150 GHz bis 5,350 GHz mit acht 20-MHz-Kanälen und den Frequenzbereich zwischen 5,470 GHz und 5,725 GHz mit weiteren elf 20-MHz-Kanälen.
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Spezifikationen von 802.11a ![]() |
Jeder dieser insgesamt 19 Kanäle setzt sich zusammen aus 52 Schmalband-Kanälen mit 300 kHz Bandbreite. Das untere Frequenzband darf nur im Innenbereich verwendet. Die zulässige Sendeleistung EIRP ist abhängig davon ob die 802.11a-Geräte ohne oder mit Transmit Power Control (TPC) ausgestattet sind und außerdem Dynamic Frequency Selection (DFS) haben. Je nach Ausstattung beträgt die Sendeleistung 30 mW (ohne TPC), 60 mW (mit TPC) und 200 mW (mit TPC und DFS). Dagegen darf im Außenbereich im oberen Frequenzbereich mit 1 W gesendet werden.
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Einordnung der verschiedenen WLANs ![]() |
Mittels OFDM werden die Daten über alle Kanäle übertragen und wieder zusammen gefasst. Da jeder Kanal eine Übertragungsrate von 125 kbit/s hat, 48 Kanäle für den Datentransport genutzt werden, ergibt sich eine summierte Datenrate von 6 Mbit/s. Die Datenrate kann in 6-Mbit/s-Intervallen zwischen 6 Mbit/s und maximal 54 Mbit/s skaliert werden.
In den USA gibt es ein Frequenzband zwischen 5,725 GHz und 5,825 GHz für acht überlappungsfreie Kanäle. Außerdem haben einige europäische Staaten andere Frequenzbänder freigegeben.
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