HPF (Hochpass)
highpass filter
Ein Hochpass (HPF) ist als Funktionseinheit ein Vierpol mit einer frequenzabhängigen Funktion. Bei diesem Filter werden alle Frequenzen durchgelassen, die oberhalb der Grenzfrequenz liegen. Diese entspricht der Frequenz, bei dem die Signalamplitude um 3 dB gegenüber der maximalen Signalamplitude abgenommen hat.
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Ersatzschaltbild eines Hochpasses als LC- und RC-Glied ![]() |
Das Ersatzschaltbild eines Hochpasses entspricht der Reihenschaltung einer Kapazität (C) mit einer Induktivität (L) oder einer Kapazität mit einem Widerstand (R). Die Steilheit der Filterkurve ist bei der LC-Kombination wesentlich besser als bei der RC-Kombination. Sie ist außerdem abhängig vom Gütefaktor der Komponenten und kann durch Hintereinanderschaltung von mehreren LC-Gliedern erhöht werden. Angegeben wird die Flankensteilheit der Filter in dB/Oktave, beispielsweise 12 dB/Oktave oder bei höherer Flankensteilheit 24 dB/Oktave.
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Frequenzgang eines Hochpassfilters ![]() |
Der Hochpass ist ebenso wie der Tiefpass eine Basiskomponente für das Bandpass-Filter und das Bandstopp-Filter.
Hochpässe lassen nur hochfrequente Signalanteile passieren, das bedeutet, dass mit solchen Schaltungen nur Änderungen übertragen werden können. Von einem Puls wird somit nur die Pulsflanke übertragen, die sich aber über die Zeit ändert. Bei schnell steigender Pulsflanke wird sich ein positiver Impuls bilden, der sich ins negative kehrt, sobald die Änderungsgeschwindigkeit der Anstiegsflanke geringer wird. Mathematisch entspricht diese Funktion dem Differenzial, was auch zu der Bezeichnung Differenzierglied führt.
Querverweise von HPF (Hochpass) nach:
Querverweise nach HPF (Hochpass) von:

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