Halbleiterspeicher
semiconductor memory
Speicher, die auf Halbleitern basieren, heißen Halbleiterspeicher. Vom Grundprinzip her besteht ein solcher Speicher aus einer elektronischen Kippschaltung, die ein- oder zwei stabile Zustände hat.
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In Speicherbausteinen eingesetzte Speichertechnologien ![]() |
Eine solche Kippschaltung, genannt bistabiler Multivibrator oder Flipflop, besteht aus zwei Transistoren, die sich gegenseitig steuern. Ist der eine stromführend, was als logische "1" interpretiert werden soll, dann ist der andere in einer Stromsperr-Funktion, das soll die logische "0" repräsentieren. Eine solche Schaltung hat zwei Zustände und kann damit 1 Bit speichern.
Dank der Halbleitertechnologie und der ständig kompakteren Bauweise von integrierten Schaltungen ist es möglich, Speicherbausteine mit vielen Kilobyte und sogar Megabyte auf einem Chip zu integrieren.
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Vergleich von verschiedenen RAM-Technologien ![]() |
Je nach Konzept und Struktur des Halbleiterspeichers können diese als statische Speicher oder Festwertspeicher, wie die ROMs, und auch als dynamische Speicher oder Arbeitsspeicher mit veränderbarem Speicherinhalt, wie die RAMs, aufgebaut sein. Von diesen Grundtypen gibt es viele Varianten, die sich in der Geschwindigkeit, dem Löschen und Wiedereinlesen unterscheiden.
Die ersten Halbleiterspeicher wurden 1968 in MOS-Technik vorgestellt und hatten eine Integrationsdichte von 200 Flipflops auf einem Chip.
Querverweise von Halbleiterspeicher nach:
Querverweise nach Halbleiterspeicher von:

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