HDR-Display
high dynamic range
Das menschliche Auge besitzt einen extrem hohen Dynamikumfang und kann Lichtverhältnisse von 10.000.000:1 unterscheiden, und zwar zwischen dunkelster Nacht und hellstem Sonnenlicht. Nach Anpassung des Auges an das Umgebungslicht kann dieses immer noch Lichtverhältnisse von über 10.000:1 unterscheiden. Ein solcher Dynamikumfang kann weder mit einem Druck oder einer Fotografie erreicht werden, noch auf einem herkömmlichen Display oder mit einem Projektor.
![]() |
Wahrnehmbare Dynamik des Auges und erweiterte Dynamik beim HDR-Display ![]() |
Dieser Schwachpunkt kann mit der HDR-Technik, was für High Dynamic Range (HDR) steht, kompensiert werden. Mit der HDR-Technik wird der Dynamikumfang auf den gesamten zur Verfügung stehenden Kontrast, der sich aus dem hellsten und dunkelsten Wert einer Darstellung ergibt, ausgedehnt. Um dies zu erreichen müssen HDR-Displays ein helleres Weiß und ein dunkleres Schwarz darstellen können.
![]() |
HDR-Darstellung mit 32 Bit udn 64 Bit, Foto: Codinghorror ![]() |
Bei LCD-Displays kann die Erhöhung der Helligkeitswerte über die Hintergrundbeleuchtung erfolgen. Dabei wird das Display nicht mit gleicher Helligkeit flächendeckend von hinten beleuchtet, sondern partiell gesteuert. Bei gleichförmiger Hintergrundbeleuchtung würde zwar der hellste Weißwert heller, aber gleichzeitig würde auch das dunkelste Schwarz heller, was lediglich eine Verschiebung, nicht aber eine Verbesserung der Dynamik zur Folge hätte. Daher wird der Farbton und dessen Helligkeit in Abhängigkeit vom Bildinhalt gesteuert. An Stellen mit hellem Bildinhalt ist die Hintergrundbeleuchtung heller, an dunklen Stellen dunkler.
Querverweise von HDR-Display nach:
Querverweise nach HDR-Display von:
Anzeige

IT-JOBS

IT-Wissen Blogs
29.08.08, IT-Sicherheit
26.08.08, IT-Sicherheit

E-Book der Woche

Interessante Artikel

Weitere Informationen

















