Grafikdateiformat
GR (graphic format)
Bei Grafiken unterscheidet man zwischen Vektor- und Pixelgrafiken. Vektorgrafiken basieren auf grafischen Elementen wie Linien, Rechtecken, Kreisen und Polygonen, die von Koordinatenpunkten ausgehend in ihrer mathematischen Beschreibung gespeichert und dargestellt werden. Typische Dateiformate für Vektorgrafiken sind Corel-Draw-Dateien (*.cdr), Encapsulated Postscript (*.eps) oder Drawing Exchange Format (*.dxf).
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Dateigrößen von verschiedenen Grafik-Dateiformaten ![]() |
Pixelgrafiken werden rastermäßig dargestellt, wobei jedes Pixel einen digitalen Wert repräsentiert. Da der Datenumfang einer solchen Rastergrafik proportional mit der vertikalen und horizontalen Auflösung sowie der Farbtiefe ansteigt, können solche Grafiken durchaus im zweistelligen MB-Bereich liegen. Bei einer angenommenen Auflösung von 2.048 x 1.536 bei QXGA und einer Farbtiefe von 24 Bit, respektive 3 Byte beträgt die Datenmenge 9,5 MB. Aus diesem Grund verfügen die meisten Pixelformate über einen Kompressionsalgorithmus zur Reduktion der Datenmenge. Die verschiedenen Pixelformate unterscheiden sich in der Auflösung und der Farbtiefe. So beschränken sich einige auf eine Farbtiefe von 8 Bit wie GIF, was 256 unterschiedliche Farben entspricht, andere hingegen auf 16 Bit, 24 Bit wie Bitmap-Garfiken oder auf 32 Bit, wie EPS, JPEG und dem TGA-Dateien oder 48 Bit wie TIFF, Photoshop oder das PNG-Dateiformat.
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Die bekanntesten Grafikdateiformate mit Kompressions-Algorithmen ![]() |
Grafikdateien enthalten grafische Datentypen wie Polygone, Daten für die Rasterung, Texte und die Attribute für die einzelnen Datentypen wie die Strichstärke, die Farbe, den Font, die Schriftgröße usw. Zu den Aufgaben der Grafikdateiformate gehören der Transfer von grafischen Informationen zwischen grafischen Anwendungsprogrammen und Ausgabegeräten wie Monitoren, Druckern oder Plottern. Darüber hinaus müssen die Grafikdateiformate produktspezifisch und produktneutral archiviert werden.
Die Grafikdateiformate unterscheiden sich auch hinsichtlich des implementierten Farbmodells. Pixelgrafiken benutzen im Allgemeinen das RGB-Farbmodell, wogegen Vektorgrafiken häufig das CMYK-Farbmodell zugrunde legen.
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