e-purse (Geldkarte)
electronic purse
Eine elektronische Geldbörse (e-purse) ist eine Speicher- oder Chipkarte im ID1-Format, auf die ein bestimmter Geldbetrag geladen werden kann. Sie ist im europäischen Standard EN 1546 spezifiziert und wird in den verschiedenen EU-Ländern unterschiedlich bezeichnet. In Deutschland heißt sie Geldkarte und wird von der deutschen Kreditwirtschaft getragen.
![]() |
Diverse Geldkarten, Foto: Geldkarte.de ![]() |
Die Geldkarte ist ein universelles elektronisches Zahlungsmittel und kann für das elektronische Bezahlen in der realen Welt und beim Online- und Social Shopping im World Wide Web (WWW) benutzt werden, vorausgesetzt, das sie akzeptiert wird. Sie enthält keine sensiblen Daten, sondern wird so gehandhabt wie beim Bezahlen mit realem Geld.
Zum Laden der Geldkarte wird diese in ein Chipkartenterminal oder Secoder geschoben und die Website von Geldkarte-laden.de angewählt. Die Verbindung zum eigenen Konto stellt Giropay her. Über dieses von der deutschen Kreditwirtschaft entwickelte Verfahren wird die Zahlungsfähigkeit für den Händler sichergestellt.
![]() |
Chipkartenterminal der Klasse 3, Foto: Kobil Systems ![]() |
Wenn die elektronischen Geldkarte für allgemeine Zahlungstransaktionen in verschiedensten Anwendungsbereichen eingesetzt werden können, spricht man von einer offenen Geldbörse. Sind sie nur für bestimmte Anwendungen freigegeben, handelt es sich um eine geschlossene Geldbörse.
![]() |
Zeichen der Geldkarte ![]() |
Bei einer direkten Transaktion von einer elektronischen Geldbörse zu einer anderen, der so genannten Purse-to-Purse-Transaktion, werden die Geldbeträge zwischen den beiden beteiligten elektronischen Geldbörsen umgebucht. Eine solche Funktion kann nur über einen gemeinsamen Schlüssel erfolgen.
Querverweise von e-purse (Geldkarte) nach:
Querverweise nach e-purse (Geldkarte) von:

IT-Wissen Blogs
04.07.08, IT-Sicherheit

E-Book der Woche

IT-Jobs

Interessante Artikel

Weitere Informationen

















