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GCR (gray component replacement)

GCR-Verfahren

Das Gray Component Replacement (GCR) ist wie das UCR-Verfahren ein Farbumwandlungsmodell zur Reduzierung des Farbauftrags und der Trocknungszeit des Drucks. Wie aus der Bezeichnung hervorgeht handelt es sich um das Ersetzen des Grauanteils.


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Kennlinien der Farben und der Tiefe (K) beim GCR-Verfahren
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Beim GCR-Verfahren werden für das Drucken von Grau die Farben Cyan (C), Magenta (M) und Yellow (Y) nicht gedruckt, sondern durch die Tiefe (K) ersetzt. Dieser Farbersatz reicht von Weiß bis zu einem Grauwert von über 50 %. Dabei steigt der Tiefenanteil (K) annähernd linear von 0 bis über 90 %, danach wird er nichtlinear. Erst bei Helligkeitswerten von über 60 % werden dem Schwarzanteil die Druckfarben Cyan, Magenta und Yellow hinzugefügt. So besteht beispielsweise ein Grau mit einem Helligkeitswert von 50 % nach dem GCR-Verfahren zu 50 % aus Schwarz und jeweils 1 % der Druckfarben. Erst bei höheren Helligkeitswerten steigt der Cyan-Anteil überproportional gegenüber den anderen beiden Farben an.

Das hat neben den bereits erwähnten Vorteilen außerdem noch den Vorteil, dass die empfindlichen Grautöne einfacher zu drucken sind, als wenn sich diese aus den drei Druckfarben zusammensetzen, was zu Farbstichen führen kann.

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