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Front-End-Prozessor

FEP (frontend processor)

In den frühen Jahren wurde in der SNA-Architektur die Rechenleistung für die Benutzer über »unintelligente« (oder »dumme«) Terminals angefordert. Diese wurden über Cluster-Controller gebündelt und über einen Kanalanschluss einem Großrechner (Mainframe) zugeführt.


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Terminal-Netz mit Mainframe, FEP und Cluster 
     Controller
Terminal-Netz mit Mainframe, FEP und Cluster Controller lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Historisch gesehen hat sich der Front-End-Prozessor oder Kommunikationsvorrechner aus den Hostsystemen entwickelt, indem die Funktionen der Netzwerksteuerung (Adressverwaltung, Routing, Leitungsprozeduren) in eigene Rechnersysteme (Front-End) ausgelagert wurden. Auf Kommunikationsvorrechnern laufen normalerweise keine Anwendungsprogramme.

Klassisches Host-Umfeld mit Cluster und Kanalverbindung
Klassisches Host-Umfeld mit Cluster und Kanalverbindung lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die an den Vorrechner physikalisch und logisch angeschlossenen Netzwerkkomponenten wie Konzentratoren, untergeordnete Rechner, Cluster und Terminals werden mit Hilfe von festgelegten Übertragungsprozeduren gesteuert. Der Front-End-Prozessor verwaltet die Aufträge in einer Warteschlange, versorgt die einzelnen Rechnerkonten mit den Aufträgen, überwacht die Rechnerknoten und archiviert die Ergebnisse.

In SNA-Netzwerken ist der Kommunikationsrechner eine Subarea-Knoten.

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