FSK (Frequenzumtastung )

frequency shift keying

Die Frequenzumtastung (FSK) ist eine Frequenzmodulation (FM) mittels zweier Frequenzen, die in der Modemtechnik eingesetzt wird. Die eine Frequenz repräsentiert die digitale »Eins«, die andere die digitale »Null«. Beide Frequenzen sind dabei im gleichen Frequenzabstand um eine Trägerfrequenz angeordnet. Den Abstand zwischen den beiden Frequenzen nennt man Frequenzhub. Realisiert wird eine solche Frequenzumtastung durch zwei Oszillatoren mit unterschiedlichen Frequenzen, die abwechselnd, in Abhängigkeit von der zu übertragenden Digitalinformation, ein- bzw. ausgeschaltet werden. Da bei einer solchen Umschaltung die Phasenlagen der einzelnen Oszillatoren im Schaltmoment immer unterschiedlich sind, arbeitet man auch mit nur einem Oszillator, dessen Frequenz sprunghaft geändert wird und dessen Phasenlage kontinuierlich bleibt (CPFSK).

Frequenzumtastung
Frequenzumtastung lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Ein weiterer Parameter für die Frequenzumtastung ist neben dem Frequenzhub der Modulationsindex. Dieser gibt das Verhältnis von Gesamthub zur Datenrate wieder. Unterschreitet der Modulationsindex einen Wert von 0,5, so spricht man von einer MSK-Modulation, Minimum Shift Keying.

Arbeitet man mit mehreren Frequenzen, kann man mehrere Digitalsignale zusammenfassen. Ein solches 4-FSK-Verfahren wird beispielsweise in WLANs bei HomeRF eingesetzt.

Bei Duplex-Übertragungen werden unterschiedliche Frequenzen für den Hin- (Originate) und Rückkanal (Answer) verwendet. Eine Unterbrechung ist durch Ausfall des Trägers erkennbar.

Querverweise von FSK (Frequenzumtastung ) nach:

Querverweise nach FSK (Frequenzumtastung ) von: