Frequenzumtastung
FSK (frequency shift keying)
Die Frequenzumtastung, Frequency Shift Keying (FSK), ist eine Frequenzmodulation (FM) mit zwei Frequenzen. Die eine Frequenz repräsentiert die digitale »Eins«, die andere die digitale »Null«. Beide Frequenzen sind dabei im gleichen Frequenzabstand um eine Trägerfrequenz angeordnet. Neben der Frequenzumtastung mit zwei Frequenzen kann das FSK-Verfahren auch mit mehreren Frequenzen arbeiten, wie beispielsweise 4-FSK. Bei diesem Verfahren werden für die Frequenzumtastung die vier Dibits 00, 01, 10 und 11 jeweils einer Umtastfrequenz zugeordnet.
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Frequenzumtastung ![]() |
Frequenzumtastung können durch zwei oder mehrere Oszillatoren mit unterschiedlichen Frequenzen realisiert werden, die abwechselnd, in Abhängigkeit von der zu übertragenden Digitalinformation ein- bzw. ausgeschaltet werden. Da bei einer solchen Umschaltung die Phasenlagen der einzelnen Oszillatoren im Schaltmoment immer unterschiedlich sind, arbeitet man alternativ auch mit nur einem Oszillator, dessen Frequenz sprunghaft geändert wird und dessen Phasenlage kontinuierlich bleibt. Dieses Umtastverfahren mit kontinuierlicher Phasenlage heißt Continuous Phase Frequency Shift Keying (CPFSK).
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Ein weiterer Parameter für die Frequenzumtastung ist neben dem Frequenzhub der Modulationsindex. Dieser gibt das Verhältnis von Gesamthub zur Datenrate wieder. Unterschreitet der Modulationsindex einen Wert von 0,5, so spricht man von einer MSK-Modulation, Minimum Shift Keying (MSK).
Die Frequenzumtastung kommt aus der Telegrafie und wird in der Faxübertragung und Modemtechnik eingesetzt, die Mehrfach-FSK in WLANs, bei HomeRF, in DECT sowie in der Amateurfunk- und Mobilfunktechnik.
Bei Duplex-Übertragungen werden unterschiedliche Frequenzen für den Hin- (Originate) und Rückkanal (Answer) verwendet. Eine Unterbrechung ist durch Ausfall des Trägers erkennbar.




