Frequenzmodulation
FM (frequency modulation)
Die Frequenzmodulation (FM) ist ein Modulationsverfahren bei dem eine hochfrequente Trägerschwingung in ihrer Frequenz im Rhythmus der niederfrequenten Signalfrequenz verändert wird. Das frequenzmodulierte Trägersignal besteht theoretisch aus unendlich vielen Spektrallinien, anders als bei der Amplitudenmodulation, wo es sich um durchmodulierte Seitenbänder handelt. Die einzelnen Spektrallinien sind durch die Bessel-Funktionen berechenbar.
![]() |
Frequenzmodulation ![]() |
Die maximale Abweichung der Trägerfrequenz durch die Modulationsfrequenz ist proportional der Amplitude des Modulationssignals und wird als Frequenzhub bezeichnet. Bei einem frequenzmodulierten Tonsignal bestimmt die Lautstärke den Frequenzhub. Die Frequenz des Tonsignals, also die Tonhöhe, zeigt sich in der Häufigkeit, in der die Frequenzabweichung durchlaufen wird. Qualitativ hochwertige Übertragungen arbeiten mit einem großen Frequenzhub. Diese FM-Technik, die im UKW-Rundfunk eingesetzt wird, nennt sich Wide Frequency Modulation (WFM). Im Gegensatz dazu steht die Narrow Frequency Modulation (NFM), die mit Frequenzhüben unter 50 kHz arbeitet. Eingesetzt wird die NFM-Technik u.a. in Drahtlossystemen, Funkmikrofonen, im Sprechfunk und Amateurfunk.
In der Übertragungstechnik mittels Modem wird die Trägerfrequenz für die Übertragung der binären "0" bzw. "1" umgetastet, die so genannte Frequenzumtastung. Für die beiden Binärsignale stehen also zwei unterschiedliche Frequenzen zur Verfügung.




