Frequenzbereich
frequency range
Die Audio-, Hochfrequenz- und Mikrowellenbereiche sind jeweils dekadisch in einzelne Frequenzbereiche unterteilt, speziell benannt und durch ein Akronym gekennzeichnet. Ein bekanntes Beispiel aus der Rundfunktechnik ist Langwelle, Low Frequency (LF), im Frequenzbereich von 30 kHz bis 300 kHz.
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ITU-Aufteilung des gesamten Frequenzbereiches zwischen
3 Hz und 3 THz, ![]() |
Innerhalb der festgelegten Frequenzbereiche werden schmalere, für bestimmte Anwendungen genutzte Frequenzbereiche als Frequenzbänder bezeichnet.
Die Festlegung der Frequenzbereiche erfolgte nach verschiedenen Kriterien die eine historische Bedeutung haben, mittlerweile sind sie allerdings überholt. Für Europa wurden die Frequenzbänder neu definiert und fortlaufend mit Buchstaben versehen, beginnend bei dem A-Band mit einem Frequenzbereich von 100 MHz bis 250 MHz, dem das B-Band folgt usw. Das Frequenzband mit der höchsten Frequenz ist das M-Band zwischen 60 GHz und 100 GHz. Durch die Neubezeichnung gibt es verschiedene Frequenzbänder mit identischen Bezeichnungen aber vollkommen unterschiedlichen Frequenzbereichen. So liegt das L-Band in der alten Nomenklatur im Bereich von 1 GHz, in der neuen Version zwischen 40 GHz und 60 GHz. Irritationen sind somit nicht ausgeschlossen.
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Frequenzbänder der in Deutschland benutzten Version des IEEE und der europäischen Version der Nato ![]() |
Wird einer Anwendung ein bestimmtes Frequenzspektrum zugeteilt, so spricht man auch hierbei vom Frequenzbereich. So liegt beispielsweise das C-Netz für den Mobilfunk im Frequenzbereich von 451,30 MHz bis 465,74 MHz und das Digital Cellular System (DCS) im Frequenzbereich von 1,71 GHz bis 1,88 GHz, DCS 1800.





