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Flusskontrolle

flow control

Die Flusskontrolle ist eine Funktion von Kommunikationsprotokollen zur Anpassung der Übertragungsgeschwindigkeit asynchron arbeitender Endgeräte an die Aufnahmefähigkeit der empfangenden Station. Die Flusskontrolle regelt die Datenrate zwischen der sendenden und empfangenden Station und sorgt für eine Geschwindigkeitsadaption und dafür, dass die Datenübertragung verlustfrei erfolgt. Bei Überlast der Übertragungsstrecke oder bei Datenstau veranlasst das empfangende Endgerät das sendende dazu die Datenrate soweit zu reduzieren oder zeitweise auszusetzen, damit die empfangende Station alle Daten der sendenden Station aufnehmen kann. Eine Überlast tritt dann auf, wenn die Anzahl der Datenpakete, die eine sendende Station dem Netz übergibt, die Aufnahmekapazität der empfangendes Endgerätes überschreitet. Da die Flusskontrolle auf unterschiedlichen Ebenen und zwischen verschiedenen Netzkomponenten stattfinden, so zwischen Anwendungsprozessen, Ports, Endgeräten, Netzknoten und Subnetzen, handelt es sich um unterschiedliche hard- oder softwaremäßige Steuerungsverfahren.


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Flusskontrolle bei Fibre Channel
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Die Flusskontrolle ist eine Funktion der Vermittlungsschicht, sie kann aber auch funktional auf der Vermittlungsschicht oder auf höheren Schichten angesiedelt sein und den Datentransport, Ende-zu-Ende-Verbindungen und auch die Anwendung einschließen. Bei der Flusskontrolle vereinbaren die in Kontakt stehenden Stationen ihre Kontrollparameter untereinander. Diese geben beispielsweise die Anzahl der Datenpakete an, die eine sendende Station senden darf, ohne vom Empfänger eine Empfangsbestätigung erhalten zu haben. Sie kann mit Quittierungsbetrieb arbeiten, entweder mit Einzelblockquittierung oder mit der gemeinsamen Quittierung von mehreren Datenpakete in einem Zeitfenster.

Alle Übertragungsprotokolle arbeiten mit Flusskontrolle, allerdings mit unterschiedlichen Algorithmen. Bei ATM ist es die Generic Flow Control (GFC), bei Fibre-Channel gibt es das Credit-Verfahren, in anderen Protokollen wie HDLC und SDLC basiert sie auf der Fenstertechnik mit veränderlicher Fenstergröße, beim TCP-Protokoll wird die Flusskontrolle im Window-Datenfeld geregelt und benutzt ein Verfahren mit verschiebbarer Fenstergöße und bei Lossless Ethernet nach einem Prioritätenprinzip, dem Priority Flow Control (PFC).

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