Flankensteilheit
transition steepness
Bei analogen Filtern ist die Flankensteilheit ein Maß für die Frequenzselektion, für das Ausfiltern von benachbarten Frequenzen. Es handelt sich dabei um die Durchlasskurve des Filters und der Filtercharakteristik unter- oder oberhalb der Filterfrequenz. Sie ist abhängig vom Gütefaktor und beschreibt den Abfall des Signalpegels in Dezibel pro Oktave unter- oder oberhalb des Roll-Offs. Da der Klang maßgeblich durch die Flankensteilheit beeinflusst wird, verwendet man in der Audiotechnik Filter mit definierten Flankensteilheiten.
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Flankensteilheit einer Filterkurve ![]() |
Einfache analoge Filter, so genannte 1-Pol-Filter bzw. Filter 1. Ordnung, haben eine Flankensteilheit von 6 dB/Oktave, entsprechend 20 dB/Dekade. Bei der Kaskadierung mehrerer Filter erhöht sich die Flankensteilheit. Bei Filtern 2. Ordnung beträgt diese 12 dB/Oktave, bei Filtern 3. Ordnung 18 dB/Oktave und bei 4-Pol-Filtern 24 dB/Oktave resp. 80 dB/Dekade. Diese Flankensteilheiten werden beispielsweise in der Audiotechnik benutzt.
Analoge Filter mit hoher Flankensteilheit verursachen Phasen- und Laufzeitverschiebungen, die durch den Einsatz digitaler Filter behoben werden können.Querverweise von Flankensteilheit nach:
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