Flachbildschirm

FPD (flat panel display)

Klassische Bildschirme arbeiten mit Kathodenstrahlröhren (CRT). Diese Technik basiert darauf, dass ein Elektronenstrahl über den gesamten Bildschirm abgelenkt wird und Phosphore zur Lichtemission anregt. Das für die Ablenkung des Elektronenstrahls erforderliche System benötigt eine gewisse Länge, die sich in der Tiefe des Bildschirms wider spiegelt.


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Ganz anders ist es bei Flachbildschirmen (FPD), wo die in einzelnen Bildpunkte ansteuerbare Transistoren sind, die unmittelbar über eine Matrix geschaltet werden. Alle Flachdisplay-Techniken wie das TFT-Display, LCD-Display, SED-Display, LCoS- oder Plasma-Display arbeiten auf dieser Basis und zeichnen sich gegenüber Röhrenmonitoren durch eine geringe Tiefe aus; daher die Bezeichnung Flachbildschirm.

Flachbildschirme werden digital angesteuert und benutzen Digital-Schnittstellen für die Verbindung zwischen Rechner und Display.

Die ISO hat die Flachbildschirme im Standard 13406-2 genormt. Diese Standardisierung schafft einheitliche Maßstäbe und bietet damit eine Vergleichbarkeit von Produkten. Zu den standardisierten Qualitätsmerkmalen gehören unter anderem die Blickrichtungseigenschaften, Schaltzeiten der Bildpunkte und die maximale Anzahl defekter Pixel. Da der im Jahre 2001 verabschiedete Standard der rasanten Entwicklung der Flachbildschirme nicht mehr gerecht wurde, hat die ISO mit dem Standard 9241 einige Bewertungskriterien überarbeitet und in diesen Standard den älteren Standard 9241-1 für Röhren-Displays mit einbezogen.

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