Fingerabdruckscanner
fingerprint scanner
Fingerabdruckscanner oder Fingerprintscanner nutzen die biometrischen Merkmale des Fingerabdrucks zum Schutz von Kommunikations- und IT-Systemen. Der Scanner tastet die Biometriedaten, die so genannten Papillarlinien des Fingerabdrucks ab und vergleicht sie zum Zwecke der Identifikation mit gespeicherten Daten.
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Fingerabdruck-Scanner
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Zur Abtastung werden optische, kapazitive, thermische Sensoren und Ultraschall-Sensoren verwendet. Bei den optischen Verfahren wird der Fingerabdruck mit einer Digitalkamera fotografiert und gespeichert. Daneben gibt es noch die auf Lichtstreuungen basierende Frustrated Total Internal Reflection (FTIR), die seit mehreren Jahren in Fingerabdruckscannern eingesetzt wird. Bei den kapazitiven Verfahren, so beim Fingertip von Siemens, entsteht ein kapazitives Ladungsbild vom Fingerabdruck.
Mit der thermischen Methode werden Wärmebilder des Fingers erstellt. Viele Sensoren erfassen dabei die Oberflächenstruktur des Fingers über die unterschiedlichen Temperaturgradienten.
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Fingerabdruck-Scanner im Notebook, Foto: Byte ![]() |
Bei den Ultraschall-Sensoren wird der Finger durch mehrere unterschiedlich angebrachte Sensoren mit Ultraschall abgetastet. Die reflektierten Ultraschallwellen unterscheiden sich in der Amplitude und der Laufzeit und werden zur Erstellung eines dreidimensionalen Bildes der Fingeroberfläche benutzt.
Neben den genannten statischen Verfahren für Fingerabdruckscanner, bei denen der Finger auf dem Sensor ruht, gibt es noch dynamische Verfahren, bei denen der Finger über den Sensor gezogen wird.




