Ferrule
ferrule
Ferrule nennt man die hochpräzisen mechanischen Führungsröhrchen, die in LwL-Steckern die Glasfaser aufnimmt. Sie sind in aus Material mit hohem Härtegrad gefertigt; aus verchromten Metall, Hartmetall, Keramik oder Kunststoff und zeichnen sich durch geringste Führungstoleranzen und damit durch präziseste Fertigung aus. Kleinste Toleranzabweichungen in der Ferrule haben unmittelbare Auswirkungen auf den axialen Versatz der zu verbindenden Lichtwellenleiter, was einen direkten Einfluss auf die Einfügungsdämpfung hat. Auch darf der Außendurchmesser über die gesamte Länge der Ferrule keine Abweichungen aufweisen. Wichtig ist, dass Ferrulen nach Möglichkeit keinen Achsenversatz hervorrufen, auch nicht unter Druck, Temperatureinfluss oder anderer mechanischer Beanspruchung.
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Keramische Ferrule ![]() |
Neben der hohen Fertigungspräzision ist die Genauigkeit des Bohrloches ein weiterer entscheidender Punkt für die Qualität von Ferrulen. Diese Bohrung muss sowohl von der Zentrizität her, als auch von dem Lochdurchmesser und dessen Rundung her eine hohe Genauigkeit aufweisen, weil die Faser in dieses Loch geschoben wird und nicht gequetscht werden darf. Der Durchmesser des Bohrloches beträgt bei allen Fasertypen nur 130 µm, das entspricht dem Außendurchmesser der Faser und einer Toleranz von 10 µm.
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Querverweise nach Ferrule von:

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