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Eurosignal

Eurosignal

Eurosignal ist ein europäischer, von CEPT standardisierter Funkrufdienst zur einseitigen analogen Übertragung von Nur-Tonsignalen (Rufklasse 0) an mobile Empfänger (Eurosignalempfänger). Dem Eurosignaldienst sind international vier Kanäle zugewiesen: Kanal A auf 87,340 MHz, Kanal B auf 87,365 MHz, Kanal C auf 87,390 MHz und Kanal D auf 87,415 MHz. In Deutschland werden die Kanäle A und B für die Übertragung benutzt, moduliert wird fast ausschließlich in Amplitudenmodulation, in Ausnahmefällen auch in Frequenzmodulation. Da bei den Funkrufdiensten der sendende Teilnehmer keine Bestätigung erhält, werden an die Übertragungsverfahren besonders hohe Anforderungen gestellt. Darüber hinaus ist eine große Codekapazität für mehrere hunderttausend Rufnummern erforderlich.


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Die bei Eurosignal verwendete Codierung ist in der CEPT-Empfehlung T/R6 festgelegt und basiert auf dem Prinzip der Selektivrufsysteme. Hierbei besteht das zu übertragende Codesignal aus mehreren, in zeitlicher Abfolge gesendeten Frequenzen. Da Eurosignal weder Schrift noch Sprache überträgt, sondern nur eine Tonfolge von vier Tönen, muss der Teilnehmer anhand der Tonfolge eine eigene Bedeutung des Rufsignals festlegen. Neben dem Einzelruf besteht auch die Möglichkeit des Gruppenrufs, bei dem einer Teilnehmergruppe dieselbe Rufnummer zugeordnet ist.

Die Rufaktivierung erfolgt von Anschlüssen des Telefonnetzes, des ISDN und der Mobiltelefonnetze, C-Netz und D-Netz. In Deutschland besteht eine flächendeckende Versorgung durch DeTeMobil in drei Funkrufbereichen. Weitere Länder: Schweiz, Frankreich, Belgien und Holland.

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