Ethernet-Übertragungsmedien
Ethernet transmitting media
Ethernet kann auf verschiedenen Übertragungsmedien implementiert werden: auf Koaxialkabeln, Lichtwellenleitern und verdrillten Leitungen. Um die einzelnen 802.3-Implementationen unterscheiden zu können, werden die Übertragungsmedien hinsichtlich ihrer Übertragungsgeschwindigkeit und der maximalen Segmentlänge spezifiziert: Übertragungsrate in Mbit/s, Übertragungstechnik Basisband (Base), Breitband (Broad), maximale Segmentlänge (in 100-m-Segmenten).
Nach dieser Notation ergibt sich für das Ethernet auf dem bekannten Yellow Cable (RG-8-Kabel) bei 10 Mbit/s Übertragungsrate und 500 m max. Segmentlänge die Spezifikation IEEE 802.3 10Base-5. Das Transceiver-Kabel darf eine maximale Länge von 50 m haben.
Das Cheapernet, welches Koaxialkabel des Typs RG-58 verwendet, wird wegen der geringeren Segmentlänge (185 m) spezifiert als IEEE 802.3 10Base-2.
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Cheapernet-Kabel mit doppelter Schirmung ![]() |
Für verdrillte Leitungen, bei denen die Übertragungsrate 1 Mbit/s beträgt, mit dem Namen StarLAN, gilt: IEEE 802.3 1Base-5.
Seit 1988 gibt es eine CSMA/CD-Version für verdrillte Leitungen, die mit 10 Mbit/s arbeitet und in den Normungsgremien unter der Notation IEEE 802.3 10Base-T geführt wird. T steht für Twisted Pair (UTP, STP). Die maximalen Entfernungen für das sternförmig aufgebaute Netz betragen 100 m.
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S/STP-Kabel ![]() |
Glasfasersegmente, die in aller Regel als Link-Segmente nach FOIRL eingesetzt werden, können Segmentlängen bis zu 1.000 m überbrücken.
Bei Netzen mit Lichtwellenleitern nach 10Base-F sind Entfernungen bis 2000 m möglich.
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Querverweise nach Ethernet-Übertragungsmedien von:
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