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Elko (Elektrolytkondensator)

electrolytic capacitor

Bei den Elektrolytkondensatoren (Elkos) besteht die Kathode im Gegensatz zu normalen Kondensatoren aus einer leitfähigen Flüssigkeit, dem Elektrolyt. Das Dielektrikum wird von einer hauchdünnen Oxydschicht gebildet, die sich auf der Anode befindet. Daneben gibt es Entwicklungen mit Polymer-Elektrolyten asu leitfähigen Polymeren.


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E-Reihe für Elkos nach DIN IEC 63
E-Reihe für Elkos nach DIN IEC 63 lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Elkos werden zur Glättung von Stromspitzen, zum Ausgleich von Spannungsschwankungen, zur Siebung der gleichgerichteten Wechselspannung in Netzteilen und als Strompuffer für elektronische Schaltungen eingesetzt. Ihre Kapazität kann Werte von bis zu 100 mF betragen. Noch größere Kapazitäten haben Ultrakondensatoren. Die Werte von Elkos sind in den E-Reihen nach DIN IEC 63 festgelegt. Danach gibt es die Normwerte E6, E12 und E24.

Der Einsatz in Stromversorgungen ist durch die Netzfrequenz von 50 Hz bzw. 60 Hz sowie den geringen Innenwiderstand des Gleichrichters geprägt. Der Elko liegt bei diesen Schaltungen hinter dem Gleichrichter oder Thyristor und glättet die halbsinusförmige Gleichspannung, wobei die Kapazität des Elkos aus der Netzfrequenz, dem Innenwiderstand, der Versorgungsleistung und dem Glättungsgrad errechnet werden kann.

Elko mit Drahtanschlüssen 
     und Elko-Schaltzeichen. Foto: Schuro-Elektronik
Elko mit Drahtanschlüssen und Elko-Schaltzeichen. Foto: Schuro-Elektronik lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Neben der Kapazität und der Spannungsfestigkeit, die zwischen einigen wenigen Volt und etwa 500 V liegen kann, ist auch der Innenwiderstand, der Equivalent Series Resistance (ESR) des Elkos wichtig, da dieser den Entladestrom und die Änderungsgeschwindigkeit des Elkos bestimmt. So können Elkos durchaus Lastströme von 50 A/µs bei minimalen Spannungsschwankungen verarbeiten. Solche Anforderungen an die Belastbarkeit können Hauptplatinen, Speicherchips oder Grafikprozessoren auftreten.

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