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Drehgeber

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Inkrementale Messverfahren dienen zur Messung von Längen und Winkeln. Sie werden als Drehgeber, Drehimpulsgeber oder Längengeber bezeichnet. Die Längenbestimmung erfolgt über Längengeber, dabei kann es sich um inkrementale oder digitale Längengeber handeln.


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Bei inkrementalen Längengebern wird zur Positionsbestimmung eines bewegten Werkstückes dieses mit einem gleichmäßig geteiltes Raster verbunden. Die Abtastung dieses Rasters kann mechanisch oder optisch erfolgen. Maßgeblich für die Positionsbestimmung sind die Anzahl der erkannten Inkremente. Durch Aufzählen der einzelnen Messschritte resp. Inkremente wird bei den inkrementalen Messverfahren die Position des Werkstücks relativ zu einem Bezugspunkt bestimmt.

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Neben der inkrementalen Messung von Wegen und Winkeln, bei denen die Messwerte relativ zum Anfangspunkt ermittelt werden, besteht die Möglichkeit, die einzelnen Messpunkte einem Code zuzuordnen, so dass die Position eindeutig bestimmt werden kann, was einer Absolutwertmessung entspricht. Dazu benutzt man digitale Längengeber, Codierlineale oder Codierscheiben, die in mehreren Bahnen binär codiert sind.

Bei der mechanischen Abtastung eines digitalen Längengebers ist das Lineal durch spannungsführende Leiterbahnen codiert. Die Abtastung erfolgt mit Hilfe Schleifkontakten. In ähnlicher Weise ist auch eine optische Abtastung durch reflektiertes Licht möglich. Abtastungsfehler werden durch die Verwendung eines einschrittigen Codes (z.B. Gray-Code) minimiert, da hier bei einem Übergang von einer Position in die nächste nur ein Bit verändert wird und nicht mehrere.

Ein inkrementaler Winkelmesser ist eine Drehscheibe, die in lichtdurchlässige und lichtundurchlässige Abschnitte unterteilt ist. Mit Hilfe einer Lichtquelle und einem Fototransistor werden rechteckige Impulse erzeugt die gezählt und anschließend angezeigt werden. Zur Unterscheidung von Rechts- und Linkslauf dient ein zweiter, versetzter Kanal auf der Drehscheibe. Die Unterscheidung erfolgt durch eine spezielle Auswertungselektronik.

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