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Domainname

domain address

Mitte der achtziger Jahre wurde klar, dass die Adressenverwaltung aller an ein Netzwerk angeschlossenen Computer in einer zentralen Datei schon sehr bald der ständig wachsenden Anzahl von Netzwerkteilnehmern nicht mehr gerecht werden würde. 1986 wurde aus diesem Grund TCP/IP um ein Adressen- und Namenssystem erweitert, das es jedem Netzwerkteilnehmer ermöglichte, jeden anderen Teilnehmer problemlos zu lokalisieren: das Domain Name System (DNS).


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Damit entfiel die Notwendigkeit, auf jeden Netzknoten die gesamte Liste aller anderen Netzteilnehmer abzuspeichern. Dedizierte Computersysteme, so genannte Adressen- und Nameserver (NS) übernahmen die Aufgabe, Adressanfragen von lokalen Systemen zu beantworten.

Aufbau und Struktur des Domain-Adressen-Systems
Aufbau und Struktur des Domain-Adressen-Systems lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Der Domainname ist ein hierarchisch aufgebauter Name, in dem die einzelnen Domänen durch Punkte voneinander getrennt sind. Nach dem Computernamen (www) folgt eine Sub-Domain, die das Unternehmen oder die Organisation kennzeichnet, Beispiel: siemens. Dieser Sub-Domain folgt die Domäne mit der höchsten Priorität, die Top Level Domain (TLD). TLDs sind Länderdomänen, auch Zwei-Letter-Domänen genannt. Deutschland wird durch »de«, Österreich durch » at«, die USA durch »us« usw. gekennzeichnet. Anstelle der Zwei-Letter-Domain kann die Domainadresse aber auch eine Drei-Letter-Domain oder eine Vier-Letter-Domain enthalten.

Diese Domänenklasse steht für nationale Organisationen, Institutionen sowie für behördliche, kommerzielle und nichtkommerzielle Einrichtungen: mit »com« für kommerzielle Unternehmen, mit »gov« für Regierungsstellen, mit »org« für nichtkommerzielle Organisationen usw. Damit setzt sich der gesamte Domainnamen wie folgt zusammen: www.siemens.de.

Ein Teilnehmer innerhalb einer Domäne wird durch seinen Namen und dem at-Zeichen @, auch als Klammeraffe bezeichnet, dem Domainnamen vorangestellt: Mustermann@aol.de.

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