Digitaler Fahrtenschreiber

digital tachograph

Nach einer EU-Verordnung aus 1998 müssen ab August 2005 neue Lkws mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t und Omnibusse mit mehr als acht Fahrgastplätzen mit einem digitalen Fahrtenschreiber ausgestattet werden.

Digitaler Tachograph von Siemens VDO, Foto: Kienzle Automotive
Digitaler Tachograph von Siemens VDO, Foto: Kienzle Automotive lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Der digitale Tachograph protokolliert die erfassten Daten über die Geschwindigkeit, Wegstrecke, Lenkzeiten und Ruhepausen. Gemessen wird mit speziellen Sensoren, so genannten Motion-Sensoren, die am Fahrzeuggetriebe installiert und mit individuellen Schlüsseln vor Manipulationen geschützt sind. Die erfassten Informationen werden auf entsprechenden Speichereinrichtungen im digitalen Fahrtenschreiber gespeichert und können nur von autorisierten Personen abgerufen werden. Zusätzlich werden die Daten auf einer personifizierten Chipkarte, die der Fahrer bei Fahrtbeginn in den digitalen Tachograph schiebt, gespeichert. Diese Fahrerkarte ist funktional vergleichbar der bekannten Diagrammscheibe des analogen Fahrtenschreibers.

Eine weiter Chipkarte erhält der Flottenbetreiber für Betriebskontrollen und Archivierung.

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