Demodulator

demodulator

Funktional demoduliert ein Demodulator ein moduliertes Signal, d.h. er trennt das Modulationssignal vom Trägersignal.

Das Eingangssignal von HF-Empfängern, von Rundfunk- und Fernsehgeräten, ist immer ein moduliertes Trägersignal. Je nach Modulationsverfahren kann es amplituden-, frequenz- oder phasenmoduliert sein. Der Demodulator, der beim Superheterodyne-Prinzip dem Zwischenfrequenz-Verstärker nachgeschaltet ist, macht aus dem modulierten Zwischenfrequenz-Signal das hörbare Audio- oder sichtbare Videosignal. Wie ein solcher Demodulator aufgebaut ist, hängt ausschließlich vom Modulationsverfahren ab.

Prinzip eines Demodulators für amplitudenmodulierte Signale
Prinzip eines Demodulators für amplitudenmodulierte Signale lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

So besteht der Demodulator für amplitudenmodulierte Signale aus einer Diode und einem Tiefpass. Die Diode lässt nur die Amplitudenwerte einer bestimmten Polarität passieren, der Tiefpass sorgt für die pegelmäßige Verknüpfung der Spitzenwerte. Der folgende Kondensator trennt den entstehenden Gleichspannungsanteil.

Bei frequenzmodulierten Signalen ist das Audio- oder Videosignal in der Frequenzänderung enthalten. Die entsprechende Demodulation kann nur mit einem Phasendemodulator oder einem Quadratur-Demodulator erfolgen. Bei Letzterem wird das FM-Signal in einem AND-Gatter mit einem phasenverschobenen Anteil desselben Signals verknüpft. Die Phasenverschiebung wird von RLC-Gliedern verursacht, die in der Nähe der Resonanzfrequenz die Phase proportional der Fequenz verändern.

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