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Datentransferrate

data transfer rate

Generell ist die Datentransferrate die durchschnittliche Anzahl von Bits, Zeichen oder Datenblöcken, die innerhalb einer bestimmten Zeit zwischen zwei korrespondierenden Einheiten übertragen werden (bit/s, kbit/s, Mbit/s, cps, B/s, KB/s, MB/s).


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  1. In der Kommunikationstechnik ist die Datentransferrate die Zeit, in der Daten zwischen korrespondierenden Datenendeinrichtungen (DEE) übertragen und von diesen als brauchbar akzeptiert werden.

    Zusammenhang 
     zwischen Transfergeschwindigkeit und Datenvolumen
    Zusammenhang zwischen Transfergeschwindigkeit und Datenvolumen lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

    Durch Fehlersicherungssysteme werden im Falle der Fehlererkennung und der Fehlerkorrektur zusätzliche Bits übertragen, die zwar nicht die Übertragungsgeschwindigkeit verändern, aber die Datentransferrate herabsetzen. Bei Verwendung fehlerkorrigierender Protokolle gilt, dass die Transfergeschwindigkeit etwa der halben Übertragungsgeschwindigkeit entspricht.

    Die Transfergeschwindigkeit, die in DIN 44302 spezifiziert ist, ist immer kleiner als die Übertragungsgeschwindigkeit. Sie ist abhängig vom Coderahmen, von der Fehlerrate des Übertragungsweges, von Richtungsumkehrzeiten, vom Gleichlaufverfahren und vom Steuerungsverfahren.

  2. In der Computertechnik werden Anstelle der übertragenen Einheiten pro Sekunde die ausgeführten Transfer per Second (T/s) angegeben. Die Basiseinheit Transfer pro Sekunde wird mit entsprechenden Präfixen in Megatransfer per Second (MT/s) oder Gigatransfer per Second (GT/s) angegeben und ist ein Kriterium für die Bewertung der Leistungsfähigkeit von CPUs. Wenn man von den Transfers pro Sekunde spricht, kann man unter Berücksichtigung der Busbreite die effektive Datentransferrate ermitteln. Hat die Zentraleinheit eine Busbreite von 8 Bit und eine Transferrate von 20 MT/s, dann ist die effektive Datentransferrate etwa 150 Mbit/s.
  3. In der Speichertechnik versteht man unter der Datentransferrate die Zeit, die ein Laufwerk benötigt um die Daten von einem Medium zu lesen und zu vermitteln. Man benutzt in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung Speicherbandbreite.