HMD (Datenhelm)

head mounted display

Head Mounted Displays (HMD) sind Projektionseinheiten, bei denen die Projektion unmittelbar vor den Augen in einem Helm oder einer Brille erfolgt. Die HMD-Technik ist anderen Techniken dadurch überlegen, da sie auf den zwei kleinen Displays, die sich vor den Augen befinden, zwei Bilder mit geringfügig unterschiedlichem Blickwinkel projizieren kann. Dadurch können virtuelle dreidimensionale Projektionen erstellt werden.

Head Mounted Display (HMD), Foto: VR Realities.
Head Mounted Display (HMD), Foto: VR Realities. lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Diese Technik kann in der virtuellen Realität (VR) eingesetzt werden, für Designstudien, Forschungsarbeiten in Medizin, Physik und Technik, für militärische Anwendungen und auch, in preiswerterer Form für Computerspiele. Dabei können die Kopfbewegungen des Betrachters über Sensoren ausgewertet und in der Projektion berücksichtigt werden, wodurch der realistische Eindruck verstärkt wird.

Als Projektionstechniken benutzen professionelle HMDs LCD- oder LCoS-Displays mit SVGA-Format. Neben der visuellen Darstellung haben HMDs Kopfhörer für Audio.

Prinzip der HMD-Projektion
Prinzip der HMD-Projektion lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Bei der HMD-Projektion erzeugen drei Leuchtdioden sequenziell die Primärfarben Rot, Grün und Blau. Diese werden nacheinander über Polarisationsfilter auf das LCoS-Display geworfen, wo sie reflektiert und auf das Auge des Betrachters projiziert werden. Bei diesem Verfahren wird die Trägheit des menschlichen Auges ausgenutzt, das die aufeinander folgenden farbigen Einzelbilder zu einem farbigen Gesamteindruck integriert.

Querverweise von HMD (Datenhelm) nach:

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