DIN-Stecker

DIN connector

  1. Der DIN-Stecker ist standardisiert nach DIN 47256 (CECC 86 135, IEC 874-6). Er ist für Monomodefasern und Multimodefasern geeignet. Dieser Stecker besitzt eine Schraubverriegelung ohne Verdrehschutz.

    DIN-Stecker für Gradientenfasern, Foto: Huber + Suhner
    DIN-Stecker für Gradientenfasern, Foto: Huber + Suhner lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

    Der qualitativ hochwertige LwL-Stecker wird vorwiegend von öffentlichen Netzbetreibern eingesetzt. Für diesen LwL-Stecker liegen umfassende Montagerichtlinien vor, an denen man sich auch bei der Montage anderer LwL-Stecker orientiert.

    Der DIN-Stecker hat eine sehr lange metallische Ferrule von 10 mm Länge und 2,5 mm Durchmesser. Die typischen Werte für die Einfügungsdämpfung liegen bei 0,1 dB, die Rückflussdämpfung bei Monomodefasern mit Linsenkopplung beträgt 50 dB, bei Multimodefasern 40 dB. Bei Schrägschliffkopplung erhöht sich die Rückflussdämpfung der Monomodefaser auf 70 dB.

  2. Unter der Bezeichnung DIN-Stecker gibt es auch einen elektrisch leitenden Stecker.

    Pinbelegung der DIN-Stecker bei AV-Geräten und -Komponenten
    Pinbelegung der DIN-Stecker bei AV-Geräten und -Komponenten lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

    Er ist standardisiert nach DIN 41524 und wurde in der Computertechnik für den Anschluss von Tastaturen und Mäusen benutzt. Darüber hinaus wurde er früher in der AV-Technik für den Anschluss von Plattenspielern, Audiogeräten, Tonbändern, Mikrofonen und Kopfhörern zum Einsatz. Den DIN-Stecker gibt es in verschiedensten Ausführungen mit zwei bis acht Stiften und mit unterschiedlicher Stiftanordnung.

    Darüber hinuas gibt es eine miniaturisierte Ausführun g des DIN-Steckers, den Mini-DIN-Stecker. Dieser kommt u.a. in der AV-Technik und an der PS/2-Schnittstelle zum Einsatz.

Querverweise von DIN-Stecker nach:

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