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D-Kanal-Zugriffssteuerung

D channel access control

Durch die Zugriffsteuerung des D-Kanals wird den Endgeräten im ISDN ein geordneter Zugriff auf den D-Kanal ermöglicht. Dabei sind die Endgeräte in zwei Prioritätsklassen eingeteilt: die Prioritätsklasse 1, die Funktionen der Signalisierung erfüllt, und die Klasse 2 für andere Informationen, wie z.B. Paketdaten. Alle an den Bus angeschlossenen Endgeräte überprüfen und zählen dabei das E-Bit, das als Echosignal des D-Kanals aus der Richtung des Netzwerkabschlusses NT kommt. Je nach Prioritätsklasse gilt der D-Kanal nach 8 bzw. nach 10 gezählten E-Informationen als frei und kann von dem Endgerät zur Übertragung genutzt werden. Dabei werden nach 8 oder 9 freien D-Zeitschlitzen zuerst die Steuerinformationen übertragen, nach 10 oder 11 Zeitschlitzen beginnt die Übertragung der paketierten Daten.


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Haben mehrere Endgeräte den gleichen Zählerstand erreicht und senden gleichzeitig, folgt eine Prozedur zur Kollisionserkennung. Dabei vergleichen die Endgeräte ihr im D-Kanal gesendetes Bit mit dem reflektierten Echobit. Stimmen das D-Bit und das E-Bit überein, dann sendet die Endeinrichtung das nächste D-Bit. Stimmen die beiden Bits nicht überein, dann bricht die Endeinrichtung die Übertragung über den D-Kanal sofort ab.

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