Cut-Through-Verfahren
cut through
Um in Schaltnetzwerken die durch den Vermittlungsvorgang bedingte Übertragungsverzögerung möglichst gering zu halten, wird beim Cut-Through-Verfahren nicht auf das Eintreffen des vollständigen Datenpaketes gewartet. Bereits nach Auswertung der ersten, die MAC-Adresse enthaltenden Bytes, wird der Datenstrom über das Schaltnetzwerk auf den entsprechenden Ausgangsport umgelenkt.
Cut-Through-Switches interessieren sich ausschließlich für die Zieladresse, nicht für andere aus dem Paket ablesbare Informationen, bestimmen daraufhin aufgrund ihrer internen Adresstabelle den entsprechenden Ausgangsport und schicken das Paket unmittelbar weiter. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der äußerst geringen Verzögerungszeit, die resultierende Schaltverzögerung wird auf lediglich 30 bis 40 µs reduziert.
Querverweise von Cut-Through-Verfahren nach:
Querverweise nach Cut-Through-Verfahren von:

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