Core i7

i7 (processor i7)

Core i7 ist ein Quadcore-Mikroprozessor von Intel, bei dem der Speichercontroller integraler Bestandteil des Prozessors ist. Die Rechenleistung des Prozessors wurde u.a. dadurch erhöht, dass der DDR3-Speichercontroller drei Speicherkanäle parallel ansteuert. Die theoretische Speicherbandbreite liegt dadurch bei 25,5 GB/s. Darüber hinaus setzt das i7-Konzept auf den Quick Path Interconnect (QPI), der den Front Side Bus (FSB) ablöst.


<< Anzeige >>

Core i7, Foto: Intel
Core i7, Foto: Intel lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die QPI-Verbindung ist eine serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit Taktraten von 9,6 GB/s bis 12,8 GB/s, die aus 20 Datenleitungen besteht, von denen 16 für den Datentransfer verwendet werden. Jede der schnellen Datenleitungen besteht aus zwei unidirektionalen Kanälen, von denen jeder 20 Bit breit ist. Die theoretisch erzielbare Datentransferrate liegt bei 12,8 GB/s in jeder Richtung.

Der Vierkernprozessor i7 hat für jeden der vier Kerne ein eigenes Level-1-Cache (L1) von 64 KB und ein Level-2-Cache (L2) von 256 KB, die exklusiv den einzelnen Prozessorkernen zur Verfügung stehen. Das Level-3-Cache von 8 MB kann dagegen von allen vier Kernen benutzt werden. Die Übersetzung der virtuellen Speicheradressen in physische Speicheradressen übernimmt der optimierte Translation Lookaside Buffer (TLB).

Sockel 1366 für Core i7 im Asus P6T, Foto: PCGH
Sockel 1366 für Core i7 im Asus P6T, Foto: PCGH lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Den in einer Strukturbreite von 45 nm gefertigten i7 gibt es mit Taktfrequenzen von 2,66 GHz, 2,93 GHz und 3,20 GHz. Er ist in einem LGA-Package und hat als CPU-Sockel den 1366, dessen Typenbezeichnung der Pinzahl entspricht.

Core i7 unterstützt Streaming SIMD Extension (SSE) in einer höheren Ausbaustufe (SSE4.2) und bietet Hyperthreading, bei dem der Prozessor bis zu acht Threads gleichzeitig abarbeiten kann.

Zugang zur PAC-Studie

Unsere Partner

Werbung