Cäsar-Chiffre
Caesar cipher
Das Cäsar-Verfahren ist nach Julius Cäsar benannt, der seine Nachrichten mit einem Substitutionschiffre verschlüsselte. Im Prinzip benutzte Cäsar ein einfaches Rotationsverfahren bei dem die Buchstaben um drei Stellen versetzt waren. Dabei werden die Buchstaben des Klartextes mit einem alphabetischen Buchstabenversatz von drei Buchstaben substituiert. Für den Buchstaben "A" wird der Buchstabe "D" genommen, für "B" das "E", für "C" das "F" usw. So wird aus dem Klartextwort KIRCHE wird im Geheimtext zu der Buchstabenkombination NMUFKH.
Der Empfänger der chiffrierten Nachricht benötigt den Schlüssel zur Entschlüsselung, der bei der Cäsar-Verschlüsselung heißt: "Jeder Buchstabe wird durch den dritten Vorbuchstaben ersetzt."
Da dieser Buchstabenversatz auch als Rotation gedeutet werden kann, wird der Cäsar-Chiffre auch als ROT3 bezeichnet, einer Rotation um drei Buchstaben. Ein solches Rotationsverfahren mit 13 Buchstaben, genannt ROT13, steht in einigen Browsern zur Verfügung, um Nachrichten gegen unbeabsichtigtes Mitlesen zu schützen.
Die Substitutionscode von Rotationsverfahren können durch Ausprobieren aller 25 Versatzmöglichkeiten zu schnell entschlüsselt werden.Querverweise von Cäsar-Chiffre nach:
Querverweise nach Cäsar-Chiffre von:

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