C++

Die Programmiersprache C++ ist die Weiterentwicklung der Programmiersprache C für die objektorientierte Programmierung. Es ist eine eigenständige Programmiersprache, die in den 80er-Jahren von AT&T-Mitarbeitern entwickelt und speziell in technisch-wissenschaftlichen Anwendungen eingesetzt wurde. Zwischenzeitlich kommt die von der ANSI genormte Programmiersprache C++ auch in kommerziellen Anwendungen zum Einsatz.

C++ ist gegenüber C wesentlich erweitert und hat eine höhere Flexibilität und Portierbarkeit. Sie hat zusätzliche Befehle und Operatoren für die Formatierung und das Arbeiten mit Modulen und zeichnet sich durch eine strenge Typisierung aus. Als objektorientierte Programmiersprache unterstützt sie die Vererbung und Verkapselung. Wie keine andere Programmiersprache verbindet sie die prozedurale mit der objektorientierten Programmierung. Dabei werden in C++ Objekte im Programmiercode definiert, wodurch der Quellcode übersichtlicher wird und modular gestaltet werden kann. Ein Objekt enthält dabei eine Reihe von Anweisungen und Variablen, in denen Zahlenwerte eingetragen werden. Durch die eindeutige Bezeichnung der Objekte, lassen sich diese im Quellcode einsetzen. Die Objekteigenschaften können geändert und an andere Objekte vererbt werden.

C++ wurde 1998 von der internationalen Standardisierungs-Organisation (ISO) unter der Norm ISO/IEC 14882 genormt. Ableger von C++ sind C# von Microsoft und und Java von Sun Microsystems.

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