Braille-Terminal
Braille terminal
Damit stark sehbehinderte und blinde Personen mit dem Computer arbeiten können, sind solche Terminals mit Vorrichtungen ausgestattet, die es diesen Personengruppen erlaubt den Bildschirminhalt auf ihre Weise zu erfassen, nämlich taktil über die Blindenschrift oder Brailleschrift. Entsprechende Blindenterminals werden nach dem Entwickler der Blindenschrift als Braille-Terminals bezeichnet.
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Braille-Terminal mit Braille-Zeile, Foto: Abledata ![]() |
Braile-Terminals sind elektro-mechanische Terminals, die Braillezeichen zeilenweise darstellen können, nämlich in Braillezeilen. Die Braillezeichen werden durch erhabene Punktmatrizen aus 6 Punkten, die in drei Reihen mit jeweils zwei Punkten angeordnet sind, dargestellt. Zur Kennzeichnung eines solchen Zeichens werden kleine Stifte durch Löcher angehoben oder abgesenkt, damit der Sehbehinderte diese mit den Fingerspitzen abtasten kann. Eine Braillezeile besteht normalerweise aus 40 oder 80 Braillezeichen. Die Mechanik zum Anheben oder Absenken der Stifte arbeitet nach dem Piezo-Effekt, bei dem bei Anlegen einer Spannung an einen Kristall, sich dieser verbiegt.
Die Bildschirmdarstellung wird von einer speziellen Bildschirmlesesoftware (Screenreader) erfasst und umgesetzt. Neben der taktilen Ausgabe können Screenreader die Bildschirmdarstellung auch akustisch als Sprache ausgeben.
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