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Blitzentladung

LS (lightning stroke)

Bei einem Blitz in der Natur handelt es sich um eine Funkenentladung zwischen Wolken oder zwischen Wolken und Erde. Man unterscheidet daher zwischen Wolken- und Erdblitzen. Zur Auslösung eines Blitzes sind Feldstärken von mehreren Millionen Volt pro Meter erforderlich. In einer Gewitterzelle bauen sich sehr große elektrische Feldstärken auf. Damit es zur Entladung kommt, muss die Feldstärke an einer Stelle die elektrische Durchschlagfestigkeit der Luft überschreiten.


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Bei der Entladung bildet sich kurzzeitig ein Blitzkanal, in dem eine Temperatur von mehreren zehntausend Grad Celsius ist und dadurch Überdruck herrscht. Beim Ausgleich des Überdrucks entsteht der Donner.

Blitze sind äußerst kurzzeitige Energieimpulse mit einer Dauer von wenigen Millionstel Sekunden. Die Stromspitzen liegen im Maximum bei mehreren hundert Kiloampere (kA), in der Regel bei 20 kA. Damit Blitze keine Schäden in Gebäuden und Anlagen anrichten, werden sie in Fangeinrichtungen gefangen und in Blitzschutzanlagen in das Erdreich abgeleitet. Bei einem Blitzeinschlag in ein Gebäude können die auftretenden Überspannungen 1 Megavolt (MV) übersteigen. Der Blitzstrom hat thermische, dynamische, chemische und akustische Wirkungen.

Durch Blitzeinschlag können auch Datennetze, Netzkomponenten und Einrichtungen der Informationstechnik funktional beeinträchtigt oder zerstört werden. Durch den hohen Pulsstrom des Blitzes entstehen Magnetfelder mit kürzesten Anstiegszeiten, durch die hohe Längs- und Querspannungen in den Netzen induziert werden. Das setzt voraus, dass die Verkabelung durch Blitzschutzkomponente

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