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Bleiakku

lead storage battery

Der Bleiakku ist der klassische, in der Automotive-Technik eingesetzte Akku. Er besteht aus der positiven Elektrode, die durch Bleidioxid (PbO2) gebildet wird und der negativen Blei-Elektrode (Pb).


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Aufbau des Blei-Akkus
Aufbau des Blei-Akkus lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Als Elektrolyt verwenden Bleiakkus verdünnte Schwefelsäure. Zur Vergrößerung der Elektrodenfläche haben diese eine gitterförmige Struktur. Geladen werden Bleiakkus in der ersten Ladungsphase mit Konstantstrom, nach Erreichen eines bestimmten Ladezustandes erfolgt die weitere Ladung mit Konstantspannung. Ihre Energiedichte liegt bei etwa 50 Wh/kg und beträgt damit weniger als die Energiedichte von Lithium-Ionen-Akkus.

Blei-Akkus, Foto: Pangoo
Blei-Akkus, Foto: Pangoo lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Bleiakkus können kurzfristig mit hoher Stromentnahme belastet werden. Wegen des relativ großen Gewichts und der geringen Selbstentladung, die zwischen 0,1 % bis 0,2 % pro Tag liegt, werden Bleiakkus auch in Alarmanlagen, USV-Systemen und stationären Sende- und Empfangseinrichtungen eingesetzt. Die Nennspannung von Bleiakkus liegt bei 2 V, ihre Entladeschlussspannung bei 1,75 V, die Ladeschlussspannung beträgt 2,4 V und die Anzahl an Ladezyklen liegt bei ca. 3.000.

Eine Weiterentwicklung des Bleiakkus stellt der Blei-Vlies-Akku (AGM) dar, bei dem ein Glasfaservlies mit dem Elektrolyt getränkt ist und der einen geringeren Innenwiderstand hat als der Bleiakku.

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