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Biometrie

biometrics

Die Biometrie oder Biometrik ist die Lehre von der Messung von lebenden Körpern. Basierend auf der Biometrie haben sich in der Kommunikations- und Informationstechnik spezielle Sicherheitsverfahren entwickelt, die die Erkennung von biometrischen Daten zum Ziele haben. Die biometrischen Daten von Menschen tangieren alle körpereigenen, physiologischen Merkmale und die Verhaltensstrukturen. Zu den physiologischen Merkmalen gehören die Iris und Retina, der Fingerabdruck, die Venenmuster und die Gesichtserkennung, die Handgeometrie und die Ohrform, der Geruch und das Blutbild. Neben den erwähnten körpereigenen statischen Merkmalen gibt es auch Bewegungs- und Verhaltensmerkmale. Zu diesen dynamischen Merkmalen zählen die Unterschriftsdynamik, das Tippverhalten, die Stimmerkennung, Lippenbewegung und der menschliche Gang.


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Biometrische Erkennungsmerkmale und deren Sicherheit
Biometrische Erkennungsmerkmale und deren Sicherheit lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Interessant für die Sicherheitskonzepte sind aber nur die Daten, die einen Menschen eindeutig und zweifelsfrei kennzeichnen und die weder simuliert noch verändert werden können. Dazu gehören u.a. der Fingerabdruck, die Hand- und Fingergeometrie, Stimmmerkmale, Gesichtsabmessungen, Iris und Retina.

Terminal 
     für Karten und Gesichterkennung, Foto: Bundesdruckerei
Terminal für Karten und Gesichterkennung, Foto: Bundesdruckerei lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

In biometrischen Systemen werden die körpereigenen Merkmale automatisch erfasst und für die sicherheitsrelevanten Aufgaben wie die Zugriffsberechtigung und die Authentifizierung, analysiert. Die biometrischen Identifikationsverfahren setzen auf der Messung von physischen Merkmalen auf, im Besonderen auf dem Fingerabdruck, der Iriserkennung und Retinaerkennung oder Gesichtserkennung. Die Daten können beispielsweise auf einer Smartcard gespeichert werden. Entsprechende Systeme heißen Fingerprint- oder Fingerabdruck-Scanner, Gesichtsbildabtastung oder Iriserkennung.

FAR- und FRR-Werte für verschiedene biometrische Verfahren
FAR- und FRR-Werte für verschiedene biometrische Verfahren lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Da biometrische Daten weder verändert noch an andere Personen weitergegeben werden können, ist damit eine extrem hohe Fälschungssicherheit gegeben.

Die Identifikation mit biometrischen Verfahren basiert auf Wahrscheinlichkeiten. Diese werden durch die drei Parameter Falsch-Akzeptanzrate (FAR), Falsch-Zurückweisungsrate (FRR) und Equal Error Rate (EER) bestimmt.

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