Biegeradius
bending radius
Der Begriff Biegeradius wird in der Verkabelungs- und der Leiterplattentechnik verwendet.
In der Verkabelung versteht man unter dem Biegeradius die geringste Krümmung, die ein Kabel bei der Verlegung einnehmen darf, ohne dass sich die Kabeleigenschaften ändern. Die Biegeradien werden in Relation zum Kabeldurchmesser angegeben und hängen von dem Übertragungsmedium ab und bei Koaxialkabeln vom Kabelaufbau.
Bei Lichtwellenleitern liegen die Herstellerangaben für den Biegeradius beim zehnfachen Außendurchmesser des LwL-Kabels. Hat dieses beispielsweise 5 mm, so beträgt der Biegeradius ca. 5 cm.
Anders ist es bei Koaxialkabeln. Hier ist der Biegeradius abhängig von der Art der Schirmung. Für einfach geschirmte Koaxialkabel gilt der 5-fache Kabeldurchmesser, bei doppelt geschirmten der 10-fache.
In der EN-Kabelnorm wird ein niedrigerer Wert angegeben, der dem 4-fachen Kabeldurchmesser entspricht.
Generell gelten die Herstellerangaben, die häufig auch noch zwischen dem Biegeradius während der Verlegung und für das befestigte Kabel unterscheiden. Auf diese Spezifikationen ist zu achten, da bei extrem stark gekrümmten Lichtwellenleitern Licht auch über das Mantelglas entweichen kann.
- In der Leiterplattentechnik geht es um flexible Leiterplatten. Wie bei den Kabeln gibt der Biegeradius den kleinsten Krümmungsradius an, bei dem sich keine Übertragungseigenschaften ändern.
Querverweise von Biegeradius nach:
Querverweise nach Biegeradius von:

IT-Wissen Blogs
02.05.08, IT-Sicherheit
29.04.08, IT-Sicherheit
Anzeige

E-Book der Woche

IT-Jobs

Interessante Artikel

Weitere Informationen














