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Beleuchtungsstärke

illuminance

Die Beleuchtungsstärke (E) beschreibt die auf einen reflektierenden Körper auftreffende Lichtenergie. Sie wird in Lux (lx) angegeben. Sie berechnet sich aus dem Verhältnis von Lichtstrom und beleuchteter Fläche und wird mit einem Luxmeter auf horizontalen und vertikalen Flächen gemessen. Die Beleuchtungsstärke ist abhängig von der Lichtreflexion im Raum und von der Arbeit, die verrichtet werden muss. So benötigen helle Räume eine geringere Beleuchtungsstärke als dunkle.


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Die Beleuchtungsstärke errechnet sich aus der Lichtstärke in Candela (cd) und dem Quadrat aus der Entfernung zwischen einer isotrop strahlenden Lichtquelle und der beleuchteter Fläche. Daraus ergibt sich beispielsweise bei einer Lichtquelle mit eine Lichtstärke von 1000 Candela und einer Projektionsfläche von 1 qm, die sich in einer Entfernung von 4 m befindet, eine Beleuchtungsstärke von: 1000 cd/4exp2, das entspricht 66 lx.

Die Beleuchtungsstärke ist überall dort von Interesse, wo es um Sicherheit und um die Ausleuchtung von Flächen, Räumen und Arbeitsplätzen geht. So u.a. bei der Beleuchtung von Stadien, Verkehrswegen, Treppen, Fluren, Abstell-, Lager-, Büro- und Verkaufsräumen. Für die genannten Räume sind in den Arbeitsstättenrichtlinien nach DIN 5035 Mindest-Grenzwerte für die Nennbeleuchtung in Lux festgelegt. In diesen Richtlinien werden u.a. für Sanitätsräume Beleuchtungsstärken von 500 Lux angegeben, für Abstellräume 50 Lux und für Treppen 100 Lux.

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