Bändchenmikrofon
ribbon microphone
Das Prinzip des Bändchenmikrofons ist ein elektrodynamisches. Das extrem gewichtsarme und nur 2 mm bis 4 mm schmale Bändchen, das die Membran bildet, befindet sich in einem permanenten Magnetfeld und wird durch den Schalldruck in diesem bewegt. Die Membran-Bewegung ruft eine Induktion im Bändchen hervor und hat einen Stromfluss zur Folge. Dieser ist proportional zur Schallschnelle, also zur Geschwindigkeit der Bewegung.
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Bändchen-Prinzp, wie es in Mikrofonen und Lautsprechern eingesetzt wird ![]() |
Der Stromfluss ist abhängig von der Auslenkung des Bändchens und damit von der Größe das Schalldrucks. Das Bändchen besteht aus Aluminium und hat eine äußerst geringe Masse, die unter 1 mg liegen kann. Die Empfindlichkeit des Bändchenmikrofons ist relativ hoch und liegt bei etwa 1 mV/Pa, was einem dB-Wert von -80 dB entspricht. Darüber hinaus ist es relativ temperaturanfällig und nicht sehr robust.
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Bändchen-Mikrofon, Beyer Dynamic ![]() |
Allerdings zeichnet es sich durch überragende akustische Eigenschaften aus und hat ein warmes, natürliches Klangbild. Der große Frequenzbereich von etwa 40 Hz bis 18 kHz ist ideal für den Einsatz in Konzerten und hochwertigen Audio-Aufnahmen. Die Nennimpedanz von Bändchenmikrofonen liegt bei 200 Ohm. Diese hängt damit zusammen, dass die eigentliche Bändchen-Impedanz lediglich 0,2 Ohm beträgt und die äußerst geringe Bändchenspannung um Faktor 30 hochtransformiert werden muss, was zwangläufig eine Erhöhung der Impedanz zur Folge hat.





