Backplane
BP (backplane)
Backplane (BP) bezeichnet einen internen Bus einer Rechenanlage, eines Servers, Systems oder eines Industrie-Computers, der die Möglichkeit freizügiger Konfiguration mit steckbaren Zusatzmodulen bietet. Backplanes werden im Rahmen der Kommunikationstechnik vor allem bei großen Hubs, Routern, Switches oder Blade-Servern verwendet.
Ein Backplane implementiert die logische und physische Zusammenschaltung der Einsteckplatinen, Einplatinen-Computer, Trägerplatinen oder Funktions-Boards oder anderer Funktionseinheiten zu einem Gesamtsystem. Der Backplane muss von der Übertragungskapazität eine Bandbreite zur Verfügung stellen, die der Summe aller Portbandbreiten entspricht. Hat beispielsweise ein Fast-Ethernet-Switch 10 Ports, dann ergibt sich daraus eine Bandbreite für das Backplane von 1 Gbit/s. Typische Bussysteme für Backplanes sind der VME-Bus, PCI-Bus, Compact-PCI usw. Neben den genannten Technologien gibt es mit Backplane-Ethernet verschiedene Hochgeschwindigkeitsvarianten von 10-Gigabit-Ethernet, 40-Gigabit-Ethernet und 100-Gigabit-Ethernet mit Datenraten von bis zu 100 Gbit/s.
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CompactPCI-Backplane, Foto: Schroff ![]() |
Ein Backplane kann unter Anwendungsaspekten in mehrere unterschiedliche Bussysteme aufgeteilt werden. Die aufwändigste Lösung ist es, für jede implementierte Technologie eine eigene Backplane vorzusehen. Bei Servern verteilt der Backplane die vielfältigen ankommenden Service-Anfragen auf die Menge der Anwendungs- und Datei-Server.
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Die verschiedenen Bustechnologien vom Prozessorbus bis zum LAN ![]() |
In einem passiven Backplane-Konzept werden die einzelnen Komponenten durch einen vollkommen passiven Bus miteinander verbunden. Auf der Backplane befinden sich keine aktiven Komponenten. Dieser Design-Ansatz hat den Vorteil, dass die Backplane eine hohe Ausfallsicherheit gewährleistet. Die passive Backplane wird durch ein separates Controller-Modul gesteuert.





