Assembler

assembler

Maschinencodes bestehen aus Dualzahlen. Da Bitkombinationen im Dualsystem recht lang und unübersichtlich werden können, zudem die Programmdarstellung sehr unpraktisch und schlecht memorierbar ist, werden sie im Hexadezimalsystem aufgelistet.

Diese Darstellungsart hat den Vorteil, dass sie kürzer ist, aber ebenso unübersichtlich und fehlerbehaftet wie die Dualdarstellung. Aus diesem Grund werden Programmcodes in einfach zu merkende Pseudocodes, den Mnemonics, dargestellt. Der Assembler sorgt für die Übersetzung der mnemonischen Darstellung in den Maschinencode.

Umsetzung des mnemonischen Programmcodes in Maschinencode
Umsetzung des mnemonischen Programmcodes in Maschinencode lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Ein Assembler-Programm ist somit eine Programmiersprache auf Maschinenebene. Es besteht aus einer Abfolge von Befehlen, die vom Assembler in den Maschinencode umgesetzt werden. Bei den Befehlen handelt es sich um einfach zu merkende Mnemonics wie "add", "sub" oder "load". Jeder Mikroprozessor hat seine eigenen Mnemonics und einen Assembler, mit dem die numerische, eher kryptische Schreibweise des Maschinencodes in die vereinfachte mnemonische Schreibweise umgesetzt wird.

Teile der Programmentwicklung
Teile der Programmentwicklung lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die Assemblersprache ist von allen Programmiersprachen die schnellste. Sie wird im Besonderen bei zeitkritischen Anwendungen verwendet. Bei den Hochsprachen erreicht nur die Programmiersprache »C« annähernd die Geschwindigkeit von Assembler.

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