Apertur
aperture
Unter Apertur versteht man in der LwL-Technik das Aufnahmevermögen der Stirnfläche bei der Lichteinkopplung in einen Lichtwellenleiter bzw. bei der Linsenkopplung die Öffnungsbreite der Linse. Die von einer Lichtquelle in einen Lichtwellenleiter gelangenden Strahlen werden nur dann im Lichtwellenleiter übertragen, wenn der Einfallswinkel unterhalb des Akzeptanzwinkels liegt. Strahlen, die einen Einfallswinkel haben, der größer ist, werden zum Mantelglas gebrochen und stehen somit nicht für die Übertragung zur Verfügung. Der Aperturwinkel ist der Winkel, mit dem die nutzbaren Randstrahlen noch übertragen werden. Der Sinus dieses Winkels wird als numerische Apertur bezeichnet.
Werden in einer Lichtwellenleiter-Übertragungsstrecke Fasern mit unterschiedlicher numerischer Apertur zusammengefügt, dann sollte die sendende Faser eine kleinere oder die gleiche Apertur und den gleichen bzw. einen kleineren Kerndurchmesser haben, als die empfangende. Bei größerer Apertur oder bei größerem Kerndurchmesser der sendenden Faser geht ein Teil der Lichtenergie verloren.- In der Display-Technik versteht man unter der Apertur das Verhältnis von lichtdurchlässiger Fläche zur Gesamtfläche. Die Werte liegen bei etwa 50 % und können durch spezielle Techniken, wie die SHA-Technologie, die mit verkleinerten Flüssigkristallen arbeitet, auf über 80 % gesteigert werden.
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Querverweise nach Apertur von:

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