Alohanet
Alohanet
Alohanet ist ein sternförmiges Terminalverbindungssystem, das mit Funkkanälen arbeitet. Es handelt sich dabei um das erste, von der Universität Hawaii entwickelte HF-Kommunikationsnetz auf HF-Träger-Basis. Das im Alohanet benutzte Antikollisionsverfahren für die Funkkanäle ist ein relativ einfaches Vielfachzugangsverfahren, das darauf basiert, dass der Teilnehmer, der zuerst die Trägerfrequenz besetzt hat, auch senden darf.
Beim Alohanet erfolgte die Übertragung in Form einer Datenpaketvermittlung. Ein Datenpaket hatte eine feste Paketlänge und bestand aus 32 Bit Header-Information, einer 16 Bit langen Blocksicherung für die Header-Information, aus einem bis zu 80 Byte langen Datenteil und einem 16 Bit langen Blocksicherungszeichen. Die Übertragung erfolgte in zwei 100-kHz-Kanälen mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 9,6 kbit/s. Bei Kollisionen wurden drei weitere Sendeversuche in zufälligen Zeitabständen unternommen.
Das Aloha-Verfahren kommt auch in RFID zum Einsatz. Dabei werden die Datenpakete, die dem Transponder zur Verfügung stehen, von diesem an das Lesegerät übertragen.
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