Aliasing

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  1. In der Computergrafik und bei Video versteht man unter Aliasing unerwünschte Effekte bei computergenerierten Grafiken, die aufgrund unzulänglicher Samplingtechnik entstehen. Diese Effekte erkennt man an dem Treppenverlauf bei Farbübergängen von Bitmap-Grafiken und an den gezackten Rundungen bei Schriften, Kurven, Kreisen usw. Das Aliasing tritt besonders bei schrägen oder gebogenen Linien auf und ist umso störender, je niedriger die Abtastrate ist.

    Kreisdarstellung ohne und mit Anti-Aliasing
    Kreisdarstellung ohne und mit Anti-Aliasing lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

    Alle Maßnahmen zur Verhinderung dieser Effekte nennt man Antialiasing. Dabei handelt es sich um eine Software die Farbverläufe, Hintergrundfarben und Kanten berechnet und so glättet, dass Farbübergänge kontinuierlich und die Ränder von Schriften, Kanten und Rundungen wieder fließend erscheinen.

  2. Bei Audio handelt es sich um Scheinfrequenzen, die bei der A/D-Wandlung entstehen und oberhalb der halben Abtastrate liegen.

    Alias-Effekt bei der Unterabtastung 
     eines Sinussignals
    Alias-Effekt bei der Unterabtastung eines Sinussignals lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

    Diese Scheinfrequenzen oder Störgeräusche können dadurch entstehen, wenn mehrere Samples durch den gleichen Wert dargestellt werden oder wenn die Abtastrate nicht das Abtasttheorem erfüllt. Bei einer solchen "Unterabtastung" überlappen sich die Amplituden-Frequenzgänge. Vermieden wird das Aliasing durch eine Vervielfachung der Abtastfrequenz bzw. durch Oversampling.

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