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Adress-Mapping

address mapping

Unter Adress-Mapping versteht man die Abbildung einer Adresse in ein anderes Adresssystem. Das Adress-Mapping dient der Übersetzung von Adressen eines Protokolls in Adressen eines anderen Protokolls, damit Einrichtungen, die zwei verschiedene Protokolle benutzen, miteinander arbeiten können.


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Mit dem Adress-Mapping können komplexe hierarchische Adressstrukturen auf die lokale Adresssyntax umgesetzt werden, ohne dass der Benutzer etwas von der unterschiedlichen Adresssyntax des fremden Systems kennen muss. Beispielsweise wird das Adress-Mapping beim Address Resolution Protocol (ARP) dazu benutzt, um die IP-Adressen den richtigen Hardwareadressen zuzuordnen.

Beim Adress-Mapping unterscheidet man zwischen dem statischen und dem dynamischen Adress-Mapping. Beim statischen werden vom Netzwerkadministrator Adress-Tabellen für alle an das Netz angeschlossenen Rechner angelegt. In diesen Tabellen werden den IP-Adressen (32 Bit) die entsprechenden MAC-Adressen (48 Bit) der Hardware-Komponenten fest zugeordnet. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass nur bekannte Kommunikationswege genutzt werden können, die durch den Tabelleneintrag vorgegeben sind. Das statische Adress-Mapping mit manueller Tabellenpflege wird mit wachsendem Netz und bei Umzügen fehlerbehaftet und problematisch.

Die gebräuchliche Methode für das Adress-Mapping ist die dynamische Tabellenpflege, die mittels ARP-Protokoll arbeitet. Bei dieser Methode wird das Adress-Mapping in regelmäßigen Zeitabständen automatisch durchgeführt.