Ad-hoc-Netz

AHN (ad-hoc network)

Ad-hoc-Netze (AHN) sind in sich geschlossene Netzwerke, die sich selbst organisieren und keine Hierarchie haben. Ad-hoc-Netzwerke bauen sich nur für die Dauer der Kommunikation auf, sie besitzen keine festgelegte Kommunikationsstruktur und konfigurieren und organisieren sich selbst. Es sind sehr leistungsfähige Self Organized Networks (SON), die sich durch eine gute Lastverteilung auszeichnen und kein zentrales Management besitzen. In solchen Netzkonstellationen übernehmen die Endgeräte das Routing und speichern die Routingtabellen.

Ad-hoc-Netz 
     ohne zentrale Komponente
Ad-hoc-Netz ohne zentrale Komponente lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Kommunikationspartner, die sich in das Netzwerk anschließen, werden dynamisch in das Kommunikationsnetz integriert. Bei WLANs und bei Bluetooth, bei dem die Piconets reine Ad-hoc-Netzwerke darstellen, werden alle Geräte, die in den Funkbereich des Piconets kommen, automatisch identifiziert und sind Bestandteil der Netzstruktur. Bei diesen WLAN-Konfigurationen werden die Daten von einem Netzknoten, das kann ein Notebook oder ein Tablet-PC sein, zu dem nächsten Netzknoten weitergeleitet, bis es das adressierte Endgerät erreicht hat. Fällt ein Endgerät aus, wird die Funktion von einem anderen übernommen.

Ad-hoc-Netzwerke existieren nur virtuell für eine begrenzte Zeit, eben Ad-hoc, was so viel bedeutet wie für einen Moment. Sie werden in WLANs und in Sensornetzen benutzt. Außerdem in Funknetzen von Rettungsdiensten, Polizei und Militär.



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