AVB (audio video bridging)
Es gibt diverse Aktivitäten um die Ethernet erweitert wurde um die Übertragung annähernd echtzeitfähig zu machen. Da ist die Erweiterung der Bandbreite zu nennen, die Dienstgüte mit den optimierbaren Quality of Services (QoS) oder die veränderten Zugangsverfahren bei Echtzeit-Ethernet. Trotz all dieser Aktivitäten fehlt die Echtzeitfähigkeit bei der Übertragung multimedialer Inhalte, was nicht zuletzt an den asynchron zugestellten Datenpaketen liegt.
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Für Audio-Video Bridging erweiterter Protokollstack ![]() |
Mit Audio-Video Bridging (AVB), das in der Arbeitsgruppe 802.1 (BA) behandelt wird, werden die Frames deterministisch zugestellt. Die AVB-Technik eignet sich für die Verteilung von hochwertigem Audio, aber vor Allem für die lippensynchrone Wiedergabe bei Audio-Video.
Der von 802.1BA vorgestellte Entwurf kennt drei Erweiterungen der Sicherungsschicht mit denen Ethernet echtzweitfähig werden soll: Das Precision Time Protocol (PTP), die Bandwidth Reservation und das Ethernet Switch Enhancement. Während das Precision Time Protocol von IEEE 802.1AS die präzisen Zeitinformationen liefert, geht es beim Bandwidth Reservation nach IEEE 802.1Qav um die Sicherstellung der Dienstgüte über das Queuing und Forwarding hinweg und beim Ethernet Switch Enhancement, mit der sich die Arbeitsgruppe IEEE 802.1Qat um die Reservierung und Zuteilung von Übertragungsressourcen. Die genannten Erweiterungen der Sicherungsschicht führen in der praktischen Umsetzung zu Änderungen Controller für das Medienzugangsverfahren.
Die AVB-Kommunikation erfolgt in einer AVB-Cloud. Das ist eine Wolke aus mehreren AVB-Domänen mit AVB-Switches. Switches, die nicht AVB-fähig sind, begrenzen die Domänen. Für die Übertragung werden die Inhalte verkapselt und mit Zusatzinformationen über die Abtastrate, die Anzahl der Audiokanäle, das Videoformat und dessen Auflösung oder die Kompressionsverfahren versehen. Diese Funktionen werden durch den Standard IEEE 1722 realisiert.





