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4B/5B-Codierung

4B/5B (4 binary, 5 binary)

Die 4B/5B-Codierung wird in Hochgeschwindigkeitsnetzen benutzt. Bei dieser Codierung werden alle Daten in 4-Bit-Einheiten, ein so genanntes Nibble oder ein Quadbit, unterteilt und nach einer Tabelle in 5-Bit-Einheiten (Symbole) umcodiert.


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Codiertabelle der 
     4B/5B-Codierung
Codiertabelle der 4B/5B-Codierung lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Diese Codiertabelle ist so aufgebaut, dass unabhängig von den Eingangsdaten nie Symbole mit mehr als drei Nullen in Folge auftreten. Der Vorteil dieser Codierung liegt darin, dass man die NRZ-I-Codierung nutzen kann, ohne dass bei langen Null-Sequenzen die Synchronisation verloren geht. Nachteilig ist der 25%ige Overhead, der durch die Umsetzung von 4-Bit- auf 5-Bit-Einheiten entsteht. Das bedeutet, dass bei FDDI, wo diese Codierung eingesetzt wird, die Datenrate auf dem Übertragungsmedium auf 125 Mbit/s erhöht werden muss, damit als Nutzdatenrate 100 Mbit/s zur Verfügung stehen. Von den 32 verschiedenen Zeichen, die mit dem 4B/5B-Code erzeugt werden, werden 16 zur Nutzdatenübertragung benötigt, die restlichen 16 für Steuerzwecke. Bei der 4B/5B-Codierung spricht man auch von einem »4 Bit Nibble to 5 Bit Symbol«.

Die von Ethernet her bekannte Manchester-Codierung kann aus wirtschaftlichen Gründen in Hochgeschwindigkeits-LANs (HSLAN) nicht verwendet werden, da sie bei jedem übertragenen Bit zweimal den Status wechselt und damit die doppelte Bandbreite belegt.

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