42-V-Bordnetz

42 V on-board power supply

Durch den steigenden Anteil an Elektronik in Kraftfahrzeugen und der damit einhergehenden Leistungsfähigkeit des 14-V-Bordnetzes, hat die Kfz-Industrie eine Umstellung der Bordnetze auf die höhere Batteriespannung ins Auge gefasst.

Vorteile eines 42-V-Bordnetzes gegenüber einem 14-V-Bordnetz
Vorteile eines 42-V-Bordnetzes gegenüber einem 14-V-Bordnetz lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Mit dieser Umstellung sollen die Leistungsverluste reduziert werden, die mit dem steigenden Energiebedarf in den Kraftfahrzeugen einhergehen. Hatte in den 70er Jahren ein Bordnetz noch einen Leistungsbedarf von 600 W, dann hat sich dieser in modernen Kraftfahrzeugen bis zum Jahr 2000 mehr als verdreifacht. Allein in der Startphase betragen die Leistungsanforderungen bis zu 8 kW. Außerdem wird mit der höheren Bordnetzspannung, die von einer Autobatterie mit 36 V stammt, der Wirkungsgrad der Aktoren erhöht und durch die geringeren Leitungsverluste der Treibstoffverbrauch reduziert. Hinzu kommt, dass viele Aktoren hohe Speiseströme benötigen, die sich beim 42-V-Bordnetz gegenüber dem 14-V-Netz verringern. Das wiederum hat zur Folge, dass der Kabelquerschnitt verringert werden kann, was sich in einer Gewichtseinsparung durch dünnere Leitungen auswirkt. Verbraucher mit hohen Speiseströmen sind u.a. die elektrischen Motore für die Fensterheber, Sitzversteller, Scheibenwischer, sowie für Anlasser, Hupe, Klimaanlage, Dieseleinspritzung, Getriebesteuerung, Servolenkung und vieles andere mehr.

Die momentane Strategie der Kfz-Hersteller sieht so aus, dass sie das 14-V-Bordnetz für möglichst viele elektrische Komponenten beibehalten und das 42-V-Bordnetz für neue elektrische und elektronische Komponenten nutzen.

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