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CIE (commission internationale díeclairage)

CIE-Farbraum

Das von der Commission Internationale díEclairage (CIE), der internationalen Beleuchtungskommission, entworfene CIE-Farbmodell wurde 1931 für die Druckindustrie entwickelt. Dieses Modell entspricht dem Sehempfinden der meisten Menschen und basiert auf umfangreichen Tests und Versuchen. Der CIE-Farbraum, der die Farbkoordinaten für monochromatisches Licht mit Wellenlängen zwischen 380 nm und 770 nm umfasst, hat auch in Farbmanagement-Systemen als Referenzfarbsystem Einzug gehalten.

CIE-Diagramm 
     1931
CIE-Diagramm 1931 lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Im CIE-Farbraum wird jede in der Natur vorkommende Farbe durch zwei Koordinatenwerte bestimmt. Der Wegfall von negativen Werten wurde durch lineare Transformation eines Koordinatensystems mit negativen Farbwerten erzielt.

DIN hat den CIE-Farbraum in der Norm DIN 5033 in insgesamt 22 Farbflächen zerlegt und den einzelnen Farbflächen Wellenlängen zugeordnet. In diesem Diagramm werden die Primärfaben Rot (R), Grün (G) und Blau (B) mit einem einzelnen Großbuchstaben gekennzeichnet, ebenso Yellow (Y), Orange (O) und Purpur (P), die Mischfarben Blau-Grün (BG), Yellow-Grün (YG) und Rot-Purpur (RP) mit zwei Großbuchstaben und die dazwischen liegenden Farben wie purpur Rot (pR), blau Purpur (bP) oder rot Orange (rO) mit einer Buchstabenkombination aus Klein- und Großbuchstaben.

Neben dem von der CIE definierten Farbraum hat diese Kommission zwei Farbsysteme festgelegt: CIELAB und CIELUV. Bei diesen Farbmodellen handelt es sich um dreidimensionale Farbmodelle, die die Form einer Kugel haben. Beim CIELAB liegen die gesättigten Spektralfarben auf einer Linie, die den Kugelumfang in der Kugelmitte (Äquator) entspricht. Die Kugelachse entspricht dem Helligkeitswert und der jeweilige Radius der Farbsättigung. Die drei Kennwerte Farbe, Helligkeit und Sättigung bestimmen den Farbort. Die Gesamtheit der Farborte ist der Farbraum. Mit einem vergleichbaren Modell arbeitet CIELUV mit dem Unterschied, dass es für Lichtquellen benutzt wird.

Elektronik - Lexikon